«Slow-Wines»
bekommen bei uns Zeit

Wein braucht Zeit zum Reifen und diese Zeit geben wir ihm auch. Wir sind von unserer «Slow-Wine-Philosophie» überzeugt und werden mit köstlichen Weinkreationen belohnt. Unsere Traubensorten haben beim Wachsen und Reifen im Rebberg, als auch bei der Vinifikation in unserem Keller, Zeit sich zu entwickeln. Wir kultivieren unsere Rebpflanzen nach den strengen Bio- und IP-Suisse-Richtlinien und verzichten in unserem Weinkeller auf sämtliche Zusätze. Unsere ressourcenschonende Betriebsphilosophie und unser bedingungsloser naturnaher Weinanbau begeistern auch uns tagtäglich bei unserer Arbeit in und mit der Natur.

Zeit macht den Unterschied. Nehmen auch Sie sich Zeit und überzeugen Sie sich bei einer Degustation von den Unterschieden. Wir sind gespannt auf Ihr Urteil.

Rebbau​

Im grössten zusammenhängenden Rebberg der Deutschschweiz kultivieren wir unsere Rebpflanzen nach den strengen Bio- und IP-Suisse-Richtlinien. Wir bewirtschaften total 15 Hektar Reben, davon 12 Hektar nach den Richtlinien von IP-Suisse und 5 Hektar mit Bio-Knospe-Label.

Die Reben von unserem Sohn Elias unter dem Label «Bio Weingut Neukomm» (Link zum Bio Weingut Neukomm Subseite) sind reine Bio-Sorten und werden unter den strengen Schweizer Bio-Knospe-Auflagen gepflegt.

Wir arbeiten im schönen Kanton Schaffhausen mit der Natur und ohne etwas erzwingen zu wollen.

Folgende Rebsorten bauen wir an:

Weisse Sorten

Rote Sorten

  • Müller- Thurgau
  • Sauvignon Blanc
  • Gewürztraminer
  • Chardonnay
  • Sauvignac
  • Sauvignon Soyhières
  • Souvignier Gris
  • Muscaris

 

  • Pinot Noir (Blauburgunder, Klevner)
  • Cabernet Dorsa
  • Merlot
  • Dornfelder
  • Regent
  • Dakapo
  • Syrah
  • Cabernet Sauvignon
  • Cabernet Franc
  • Cabernet Jura

Im Weinkeller wird das vollendet, was im Rebberg begonnen hat

Ein Teil des wunderbaren Traubenguts wird bei uns im Weinkeller in Hallau vinifiziert und auch im

Barrique ausgebaut. Ein anderer Teil wird bei Paul Gasser Ellikon an der Thur zu den feinen Tropfen weiterverarbeitet. Unser Bio-Traubengut verkaufen wir an andere Bio-Weinkellereien.

Natürlicher Pét-Nat Schaumwein​

Zu Unrecht noch unbekannt sind die trendigen Pét-Nat-Produkte. «Pét Nat» unterscheidet sich von einem klassischen Schaumwein vor allem in einem Punkt – die Weine durchlaufen nur eine Gärung. Dieser startet im Fass und wird in der Flasche, ohne Zusatz von Zucker und Hefen, abgeschlossen. Daher der Name «pétillant naturel», also natürlich schäumend.

Klassischer Schaumwein

Unsere klassischen Schaumweine sind wunderbare Genussweine mit einer herrlichen Perlage, welche mit der «méthode classique» ausgebaut werden.

Fruchtiger, beliebter Weisswein

Weissweine liegen im Trend: Neben unserem «Sauvignon Blanc», «Müller – Thurgau» und «Gewürztraminer» ergänzt der «Blanc de Noir» aus Pinot-Trauben seit 20 Jahren unser Weissweinangebot ideal. Unser «Blanc de Noir» war von Anfang an unser Hit im Verkauf und geniesst grosse Beliebtheit unter den Weinkennern. Ein «Blanc de Noir» wird aus blauen Pinot Noir (Blauburgunder) Trauben vinifiziert und nur kurz abgepresst. So kombiniert der «Blanc de Noir» die idealen Eigenschaften vom Weisswein und vom Rotwein.

Wunderbarer Rotwein

Unsere Rotweine werden spontan vergoren und in Holzcuves und in Barriquefässern verschiedenen Alters ausgebaut. Der Ausbau der Cabernet-Jura-Trauben in Tonamphoren erzeugt ganz eigene Geschmacksrichtungen, die den Cuveé Bürgerwy bestens ergänzen.

Unsere öffentlichen Degustationen sind tolle Möglichkeiten, unsere Weinvielfalt im schönen Ambiente zu vergleichen.

Das Weinjahr – jedes Jahr gleich, jedes Jahr anders

Jedes Weinjahr ist unterschiedlich. Das ist sehr spannend, benötigt aber auch die Gabe, sich stetig weiterzuentwickeln und die neuen Herausforderungen zu meistern.

Das Weinjahr beginnt in der kalten Jahreszeit mit dem Winterschnitt. Im Frühling werden das Laub und die Sprossen in Form gebracht. Im Juni ist die Traubenblüte ein wichtiges Indiz für den Erfolg oder Misserfolg eines Weinjahres. Im Herbst wird geerntet («herbsten»).

Zusammen mit der ganzen Familie und unseren treuen Arbeitern und Helfern bewältigen wir unsere Aufgaben. Vieles hat sich verändert und entwickelt. Geblieben ist die Freude am Handwerk im Rebberg und im Weinkeller.

Jahr für Jahr pflanzen wir robustere Sorten, die wundervolle Weine hervorbringen, ganz nach unserer Philosophie:
«Der Wein entsteht im Rebberg».

Vögel lieben die Neukomm-Reben und Vogelkundige auch

Wir legen grossen Wert darauf, in unserem Rebberg einen Lebensraum zu schaffen und zu erhalten, welcher die Biodiversität in unserer Umgebung mit all den vielen verschiedenen Pflanzen- und Tierarten spiegelt. Neben unserer bestockten Fläche von ca. 14 Hektar Reben gilt daher unser Augenmerk insbesondere auch auf die Ausgleichsflächen innerhalb der Rebparzellen. Die Ausgleichsflächen bieten Platz für eine üppige Fauna- und Florawelt, die es gilt zu erhalten.  

Besondere Freude bereitet uns, dass sich in unseren Rebflächen die äusserst seltene Weidenlerche eingenistet hat und nun von unseren Reben zwitschert. Auch treffen wir in letzter Zeit vermehrt Vogelkundige in unseren Reben an. Das Gebiet von Oberhallau bis Trasadingen ist unter Ornitologen in der ganzen Schweiz bekannt und beliebt.

Machen auch Sie einen Spaziergang in dieser wunderschönen Natur. Spitzen Sie die Ohren und schärfen Sie die Augen und mit Glück werden auch Sie Zeuge eines wunderbaren Naturschauspiels.

Wer sind die Menschen hinter dem Weingut Neukomm?

Andreas begleitet als Winzer und Weintechnologe die Rebstöcke vom Schneiden bis zur Ernte. Darüber hinaus ist er Kellermeister der Lagenweine von «Münderet» und «St. Maurice Pinot Noir» und vinifiziert diese in Eigenregie mit viel Leidenschaft. Andreas übernahm den Betrieb von seinem Vater im Jahr 1999 und führt ihn gemeinsam mit seiner Frau Arlette. Neuerungen begeistern ihn seit jeher und er scheut sich auch nicht, sich auf Neues einzulassen. Sein stetiges Hinterfragen zu Prozessen im Rebberg, im Betrieb und im Weinkeller lassen seinen Betrieb am Fortschritt teilhaben. Im Weinkeller tüftelt er mit Leidenschaft an neuen Weinkreationen.

Elias ist der älteste Sohn von Andreas und Arlette Neukomm und baut sein eigenes Label «Bio Weingut Neukomm» mit reinen Bio-Sorten parallel zum IP-Suisse Betrieb auf. Der junge Winzer (EFZ) hatte die Möglichkeit bei den Renommiertesten der Schweizer Weinszene lernen zu können und sammelte wertvolle Erfahrungen. Mit viel Engagement setzt er sich für die Bio-Landwirtschaft ein. Natürlich bewirtschaftet er nicht nur seine eigenen fünf Hektar Bio-Reben, sondern hilft auch im elterlichen Betrieb mit. Offen für Neues saugt er die Weintrends und Weinkultur auf, um sie im eigenen Betrieb einzubringen. Neue Impulse und Ideen kommen oft von ihm.

Arlette ist die Frau im Hintergrund. Sie kümmert sich um das Büro und alles, was an Schreibarbeit anfällt. Natürlich trifft man sie auch in den Reben an. Sie ist Vermittlerin zwischen den Generationen und schaut, dass der Betrieb auch in dritter Generation weitergeführt wird. Arlette ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Powerfrau – neben dem eigenen Betrieb und den vier Kindern arbeitet sie noch als Kindergärtnerin.

 



Wir haben grosses Glück, dass wir seit vielen Jahren auf erfahrende Mitarbeiter zählen dürfen. Sie sind da, wenn wir sie brauchen und sie unterstützen uns bei der Rebpflege und natürlich auch, wenn es um die Ernte geht. Hier im Chläggi heisst die Weinlese «Herbsten» und auf diese Zeit freuen sich alle, denn zu dieser Zeit zeigen sich die Früchte der vielen Mühe.

Seit 80 Jahren und in dritter Generation betreibt unsere Familie Weinbau in Hallau. Trotz der vielen Jahre Erfahrung wird stetig an Neuem gearbeitet. Kommen Sie doch einmal vorbei und lassen Sie sich von der Leidenschaft zur Weinkultur infizieren.

Seit 80 Jahren und in dritter Generation betreibt unsere Familie Weinbau in Hallau. Trotz der vielen Jahre Erfahrung wird stetig an Neuem gearbeitet. Kommen Sie doch einmal vorbei und lassen Sie sich von der Leidenschaft zur Weinkultur infizieren.